Polypropylen ist eine besonders widerstandsfähige Kunstfaser, die für die Herstellung von Auslegware und Kleinteppiche eine besonders wichtige Rolle spielt. Der Blick ins Detail verrät, dass bei Polypropylen-Teppichen zahlreiche Vorteile einigen Nachteilen gegenüberstehen.

Teppich aus Polypropylen
In vielen erdenklichen Varianten & Farben verfügbar: Die Kunstfaser Polypropylen

Vor- und Nachteile von Teppichen aus Polypropylen

Auf den ersten Blick erinnern aus Polypropylen gefertigte Fäden an Viskose oder Wolle. Allerdings ist das Material glatter und besitzt eine festere Struktur. Dennoch sollten Verbraucher wissen, dass die synthetische Beschichtung nicht nachhaltig und leicht entzündlich ist. Zudem verschleißt der Bodenbelag relativ schnell. Polypropylen ist nicht giftig. Ganz im Gegenteil: Der Teppich ist für Allergiker geeignet, weil sich in dem Material keine Wolle, Staub, Restflusen oder andere Allergene ansammeln. Damit geht die Pflegeleichtigkeit des Bodenbelags einher. Aufgrund der dichten Struktur dringt Schmutz nicht in die Fasern ein. Somit können Teppichbesitzer Verunreinigungen schnell von der Oberfläche beseitigen. Neben dem hellen und glänzenden Erscheinungsbild punktet der Fußboden zusätzlich mit einem dauerhaft anwährenden Farberhalt. Die Teppiche verblassen nur wenig, da dem Material während der Herstellung neue Farbe zugeführt wird. Unter Teppichmaterialien finden Sie einen ein großen Überblick über verschiedene Arten von Teppichen und deren Eigenschaften.

Unterschiedliche Qualität, verschiedene Preise: Was kosten Teppiche aus Polypropylen?

Generell sind aus Polypropylen gefertigte Teppiche recht kostengünstig, insbesondere im Vergleich zu Teppichen aus Naturfasern. Dennoch gibt es für die Bodenbeläge eine relativ große Preisspanne. Weil für die Produktion der Teppiche Fasern mit verschiedenen Eigenschaften verwendet werden, weichen die Preise für den Fußboden auch deutlich voneinander ab. Günstige Varianten sind nicht für eine intensive Belastung geeignet und halten zumeist nur wenige Jahre. Wer sich für einen Polypropylen-Teppich zum höheren Preis entscheidet, erhält Bodenbeläge, die aufgrund vorbehandelter Fasern wesentlich hochwertiger und länger haltbar sind.

Tipps zur Reinigung und Pflege: Wie reinigt man Teppiche aus Polypropylen?

Für die einfache Reinigung und Pflege eines Polypropylen-Teppichs genügt der Griff zum Staubsauger. Bei stärkeren Verschmutzungen können Teppichbesitzer die Bodenbeläge sogar in der Waschmaschine säubern. Allerdings ist es wichtig, keinen Waschgang mit über 40 Grad auszuwählen. Alternativ hat es sich bei der Reinigung der Teppiche bewährt, die Fußböden mit lauwarmem Wasser zu tränken und auszubürsten. Zudem können Teppichbesitzer die Fußböden mit Schmier-, Flüssig- oder Gallseife einreiben und ausbürsten. Eine weitere interessante Option ist es, Rasierschaum auf den Teppich zu sprühen und nach dem Einwirken abzusaugen.